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Waldbrand- und Flächenbrand in Hüllhorst Gemeldeter Wohnungsbrand

Hüllhorst (ots) -

Hüllhorst, 03.04.2025, 04.04.2025

Am Donnerstagnachmittag wurde die Feuerwehr Hüllhorst um 15.28 Uhr zu einem Kleinbrand in den Ortsteil Büttendorf alarmiert. Es handelte sich hierbei um einen Entstehungsbrand auf einer Freifläche. Bereits auf der Anfahrt zu dieser Einsatzstelle war eine Rauchsäule nahe des Waldrandes im Ortsteil Oberbauerschaft sichtbar. Kurze Zeit später kam dann über die Leitstelle die Alarmierung mit dem Stichwort Waldbrand Stufe 1 zu einem bestätigten Waldbrand im Ortsteil Oberbauerschaft, so dass die Kräfte zu 2 parallelen Einsätzen alarmiert wurden. Ersteintreffend an der Einsatzstelle in Büttendorf waren der Stellv. Leiter der Feuerwehr Hüllhorst, sowie ein weiterer C-Dienst. Nach kurzer Erkundung dieser Einsatzstelle konnte sofortige Entwarnung gegeben werden. Die Feuerwehr musste hier nicht mehr tätig werden, da bereits ein Traktor die Freifläche "gegrubbert" hatte. Die anrückenden Kräfte konnten somit unmittelbar zum alarmierten Waldbrand in den Ortsteil Oberbauerschaft umgeleitet werden. Der ersteintreffende C-Dienst an dieser Einsatzstelle in Oberbauerschaft fand folgende Lage vor: Bodenfeuer im Waldgebiet auf einer Fläche von ca. 70-100 qm mit Ausbreitungspotential zu einem großen Waldbrand. Erste Löschversuche von Anwohnern mit einem Gartenschlauch haben sicherlich eine schnellere Ausbreitung verhindert, konnten das Feuer aber nicht unter Kontrolle bringen. Der vorhandene Wind aus östlicher Richtung hat ebenso dafür gesorgt, dass die Flammen immer wieder aufloderten und sich das Feuer ausbreiten konnte. Glücklicherweise wurde der Brand dadurch auf eine landwirtschaftliche Fläche zu getrieben, die eine weitere Ausbreitung in westliche Richtung verhinderte. Die Flammen hatten sich zwischenzeitlich allerdings auch schon in nördliche Richtung - und somit in das Waldgebiet hinein - ausgebreitet. Hier war also großes Ausbreitungspotential vorhanden. Die ersteintreffenden Löschfahrzeuge stellten eine Wasserversorgung her und nahmen innerhalb weniger Minuten 3 C- Rohre zur Brandbekämpfung vor. Zusätzlich dazu haben weitere Kräfte den Waldboden "umgegraben" um sicherzustellen, dass das Feuer nicht unterirdisch weiter brennen kann. Auch auf die "umgegrabene" Fläche wurde dann Wasser aufgebracht, um alle Glutnester abzulöschen. Das Feuer war nach kurzer Zeit unter Kontrolle und nach ca. 1 Stunde konnten die Feuerwehrkräfte mit dem Rückbau der Schlauchleitungen beginnen. Zusammenfassend sind wir hier mit einem "blauen Auge" davon gekommen. Wäre der Wind aus etwas südlicher Richtung gekommen, hätten die Einsatzkräfte einen ausgebreiteten Waldbrand vorgefunden, der nur mit großen Aufwand zu löschen gewesen wäre und sicherlich einen großen Einsatz nach sich gezogen hätte. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit ist die Waldbrand- und Flächenbrandgefahr aktuell zum Teil sehr hoch und nicht zu unterschätzen. Im Frühjahr herrscht grundsätzlich die größte Waldbrandgefahr, da auf dem Waldboden noch das ausgetrockneten Laub des Vorjahres, sowie viel Windbruchgehölz vorzufinden sind. In diesem Zusammenhang weist die Feuerwehr Hüllhorst darauf hin, dass in der Zeit von März bis Oktober in den Wäldern Nordrhein-Westfalens ein absolutes Rauchverbot und Grillverbot! gilt. Glimmende Zigaretten sollen nicht aus Autos hinausgeworfen werden. "Glimmende Kippen lösen immer wieder Waldbrände aus" warnt Wald und Holz NRW! Zudem müssen Rettungswege wie Waldwege und Waldzufahrten freigehalten werden.

Am 04. April 2025 wurde die Feuerwehr Hüllhorst mit dem Stichwort Feuer Wohnung, Zimmer, Keller zu einem Wohnungsbrand im Ortsteil Schnathorst alarmiert. Die ersteintreffenden Kräfte nahmen Brandgeruch sowie einen ausgelösten Rauchmelder war. Personen waren zunächst nicht anzutreffen. Im weiteren Verlauf hat sich der Angriffstrupp über das Treppenhaus Zutritt zur Wohnung verschafft. Parallel dazu wurde auf der Rückseite des Gebäudes eine Steckleiter vorgenommen, um in das 1. OG zu gelangen. Hier ergab dann die weitere Erkundung, dass es sich bei der vorgefundenen Lage um "angebranntes Essen auf Herd" handelte. Die Feuerwehr konnte daraufhin alle Maßnahmen zurücknehmen und von der Einsatzstelle abrücken.


Quelle: Original-Content von: Feuerwehr Hüllhorst, übermittelt durch news aktuell




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