Aurich-Haxtum (ots) -
Auf dem Gelände einer Seniorenwohnanlage in der Bürgermeister-Friesenborg-Straße stand am Freitagmorgen ein größeres Nebengebäude in Flammen. Das Feuer hatte sich bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte bereits auf den kompletten Bau ausgebreitet. Für die anrückenden Einheiten der Feuerwehren Haxtum und Aurich galt es somit, eine sofortige Riegelstellung zur benachbarten Residenz zu errichten, in der sich zu diesem Zeitpunkt über 100 Bewohner aufhielten. Zugleich wurde die Brandbekämpfung durch mehrere Atemschutztrupps und den Dachwerfer eines Tanklöschfahrzeuges eingeleitet. Herausfordernd erwiesen sich zudem die engen Platzverhältnisse in der Straße, die von Beginn an eine koordinierte Aufstellung der Löschfahrzeuge vonnöten machten.
Das bereits weit vorangeschrittene Feuer schloss einen Innenangriff aufgrund der zu vermutenden Einsturzgefahr des Gebäudes aus. Wie auch schon beim Brand im Stadtzentrum am Vortag forderten die Einsatzkräfte frühzeitig Unterstützung durch die Drehleiter der Feuerwehr Norden an, da sich das Auricher Fahrzeug nach wie vor in der Werkstatt befand. Durch die in der Folge zielgerichtete Durchführung der schützenden und brandbekämpfenden Maßnahmen sowie der vorhandenen räumlichen Distanz zwischen dem betroffenen Objekt und der Wohnanlage konnte eine möglicherweise notwendige Evakuierung des Heimes schnell verworfen werden. Während die Bewohner dort wie gewohnt ihr Frühstück einnahmen, wurden die Flammen im Außenbereich unter Einsatz mehrerer handgeführter Strahlrohre wie auch über das Wenderohr der Drehleiter rasch unter Kontrolle gebracht.
Eine gänzliche Zerstörung des Nebengebäudes war durch die Feuerwehren trotz aller Bemühungen letztendlich nicht mehr zu verhindern. Die erforderlichen Nachlöscharbeiten dauerten noch einige Zeit an. Ebenfalls wurde das Technische Hilfswerk hinzugezogen, um die Überreste des Objektes hinsichtlich ihrer Standfestigkeit zu überprüfen und gegebenenfalls abzusichern. Nachdem auch der letzte Brandherd erfolgreich abgelöscht worden war, konnte die Einsatzstelle an einen Verantwortlichen übergeben werden. Gut vier Stunden waren die zu Spitzenzeiten rund 80 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Deutsches Rotes Kreuz, Technisches Hilfswerk, Polizei und Unterer Wasserbehörde vor Ort gefordert.
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