• Brand in Golling

    Foto: Regionews, Barbara D.

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    Foto: Regionews, Barbara D.

Dachstuhlbrand fordert gleich mehrere Feuerwehren.

Die Nachbarn hören ein lautes Krachen und Knacken.

Heute Nacht, 05.03.2025 gegen ca. 03:00 kam es im Ortsteil Golling Moartal es zu einem Brand. Laut ersten Informationen breitete sich das lodernde Feuer über einen Balkon und anschließend auf den ganzen Dachstuhl aus. Die Flammen und der Rauch waren weit zu sehen. Die Feuerwehren der Gemeinden Golling und Kuchl kämpfen um Hab und Gut und Menschenleben. Wie weit sich das Feuer noch ausgebreitet hat, kann derzeit nicht gesagt werden.

Weiters wurden noch die Feuerwehren aus Scheffau, Oberalm und der Atemschutz von Bischofshofen angefordert. 20 Personen mussten evakuiert und werden, darunter auch Kinder. Diese werden vom Kriseninterventionsteam betreut.

Derzeit werden die letzten Glutnester und Brandherde gesichert. Der Brandauslöser ist noch nicht bekannt. Vermutet wird der Beginn jedoch in einer Dachgeschosswohnung.

Danke hier wieder an die freiwilligen Helfer.

Update der Polizei:

Am 5. März in den frühen Morgenstunden bemerkte ein 21-jähriger Nachbar Flammen am Balkon eines Mehrparteienhauses in Golling und alarmierte die Feuerwehr. Er verständigte alle Bewohner des Gebäudes dieses zu verlassen. Beim Eintreffen der Polizei waren die Löscharbeiten der Feuerwehr bereits im Gange. Das Brandaus durch die Feuerwehr wurde um 8 Uhr gemeldet. Verletzt wurde durch den Brand niemand. Die Höhe des Schadens ist noch nicht bekannt. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen.

Update der Polizei:

Bezirksbrandermittler und ein Sachverständiger der Brandverhütungsstelle Salzburg klärten die Brandursache des Mehrparteienhauses in Golling. Der Brand brach im Bereich eines Balkons aus und machte das Haus binnen weniger Minuten unbewohnbar. Brandursache waren Rauchabfälle. Dabei handelt es sich um eine in einen mit Erde befüllten Tontopf gesteckte Zigarette bzw. Asche dieser Zigarette. Der Schaden ist enorm und liegt bei einer Million Euro.


Quelle: Regionsnews, LPD Salzburg




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