Brand in einem Industriebetrieb - Nachtrag

Wie berichtetet geriet Sonntagnachmittag, 30. März 2025, ein Wirtschaftsgebäude einer Ölmühle in Brand. Nun steht die Brandursache fest.

Brandermittler des Landeskriminalamtes Steiermark (LKA) führten gemeinsam mit einem Brandsachverständigen der Landesstelle für Brandverhütung die Brandursachenermittlung durch. Unterstützt wurden sie dabei auch von einem Drohnenpiloten des LKA. Die Erhebungen am Brandort gestalteten sich dabei aufgrund des großen Schadensausmaßes äußerst schwierig. Demnach konnte der Brandausbruchsbereich in der Produktionshalle selbst eruiert werden. Im Bereich der Kernöltanks befanden sich mehrere technische Geräte. Ein konkreter Defekt eines dieser Geräte konnte nicht erhoben werden. Dennoch könnte die mögliche Brandursache auf eines dieser Geräte zurückzuführen sein.

Erstmeldung:

Gegen 14:15 Uhr brach aus bislang unbekannter Ursache in der Produktionshalle des Betriebes ein Brand aus. Innerhalb kürzester Zeit stand das Gebäude in Vollbrand. Zur Brandbekämpfung standen 22 Freiwillige Feuerwehren der Bezirksverbände Fürstenfeld, Feldbach, Hartberg, Weiz und Jennersdorf sowie die Berufsfeuerwehr Graz mit insgesamt 44 Fahrzeugen und 213 Kräften im Einsatz. Der Großteil des Produktionsgebäudes brannte nieder, ein Übergreifen auf das Bürogebäude und weitere Firmengebäude konnte von den eingesetzten Feuerwehrkräften verhindert werden.

Durch den Großeinsatz mussten die Bahnstrecke und die vorbeiführenden Straßen vorübergehend für den gesamten Verkehr gesperrt werden.

Durch den Brand und beim bisherigen Einsatz wurde niemand verletzt, es entstand hoher Sachschaden. Die Schadenshöhe und Ursache des Brandes sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Die Ermittlungen wurden vom Landeskriminalamt Steiermark übernommen und werden am 31. März 2025 fortgesetzt.


Quelle: LPD Steiermark




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