Brand eines Wirtschaftsgebäudes – NACHTRAG

"Am 29.03.2025, gegen 14.30 Uhr brach im Wirtschaftsgebäude (Tenne) eines Bauernhofes in Westendorf aus bisher unbekannter Ursache ein Brand aus, welcher durch den 46-jährigen Besitzer bemerkt wurde. Dieser tätigte unverzüglich den Notruf, alarmierte die im angrenzenden Wohnhaus aufhältigen Personen und brachte 26 Kühe vom Stall ins Freie. Trotz dem raschen Einschreiten der Feuerwehren konnte ein Übergreifen auf das Wohnhaus nicht verhindert werden. Aufgrund der Lage des Brandobjektes musste von den Feuerwehrkräften eine ca. 1 Kilometer lange Löschwasserleitung gelegt werden und gestalteten sich die Löscharbeiten deshalb schwierig. Um 18.40 Uhr konnte vorerst "Brand aus" gemeldet werden. Im Rahmen der Nachlöscharbeiten wurden unzählige Glutnester im Heu und Stroh festgestellt und mussten diese weiter gelöscht werden. Aufgrund dessen wurde auch eine Brandsicherheitswache eingerichtet. Im Zuge der Löscharbeiten wurde ein Feuerwehrmann unbestimmten Grade verletzt. Weitere Personen oder Tiere kamen nicht zu Schaden. Der Tennen wurde durch den Brand komplett zerstört. Das direkt angrenzende Wohngebäude wurde teilweise stark beschädigt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann derzeit noch nicht abgeschätzt werden. Neben den laufenden Erhebungen wird die Brandursachenermittlung fortgeführt.
Im Einsatz standen: die Freiwilligen Feuerwehren Westendorf, Brixen im Thale, Hopfgarten, Kirchberg, Kelchsau, St. Johann in Tirol, mit ca. 180 Personen und 26 Fahrzeugen, ein RTW mit 3 Personen sowie 1 Einsatzleiter und 4 Polizeistreifen."


Nachtrag:
Im Zuge der Brandursachenermittlung am 31. März 2025 durch den Bezirksbrandermittler, dem Brandermittler des LKA Tirol sowie dem Sachverständigen der Tiroler Landesstelle für Brandverhütung konnte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit festgestellt werden, dass der Brand bei durchgeführten Arbeiten mit einem Seitenstreuer in der Tenne und dabei entstandener Funkenbildung bzw. Reibungsenergie entstand. Diesbezüglich sind noch weitere Erhebungen erforderlich. Es entstand großer Sachschaden in derzeit unbekannter Höhe.


Quelle: LPD Tirol




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